Superjeile Zick
Es ist ein Wettstreit, welche Nation am besten feiern, am meisten trinken oder am meisten trinkend am besten feiern kann. Die erste Runde geht an die Iren und Spaniern. Auch das Motto "Come as your Country" haben sie gewissenhaft wahrgenommen. Sie tragen sogar Schuhe in grün und rot-gelb. Wo ein eindeutiges nationales Staatsgebilde fehlt, wird überkompensiert.
Das in der Fremde sein ist neben dem Alkohol die zweite Droge. Es ist ein Cocktail aus Stolz und Angst vor der eigenen Courage, der die Moleküle zum tanzen bringt.
Die Musik übertönt ein Wirrwar der Sprachen und Akzente. Je später der Abend, desto fleißiger üben sich die einen im Französischsprechen, der Alkohol hat ihnen die Zunge gelockert. Doch in jeder Ecke bilden sich auch nationale Gruppierungen, denn auf der Muttersprache lallte es sich doch am besten.
Kulturelle Begegnung heißt hier meist Körperkontakt. Jeder findet sich seine Bezugsperson für die nächsten Monate, mit der er trinken, flirten, die Freiheit genießen und die Daheimgebliebenen betrügen kann.
Es gibt einen ganz bestimmten Typ Frau, nicht besonders schön, nicht hässlich, eigentlich unauffällig, der hier plötzlich aufdreht, feiert und flirtet als ob es kein Morgen mehr gäbe.
Alle haben eine superjeile Zick, von der wir noch in 40 Jahren noch singen werden. Alles ist unbeschwert, alles ist einfach, alles ist konsequenzenlos.
Franzosen sieht man kaum, einzig ein paar Nostalgiker, die sich von ihrer Post-Erasmusdepression nie ganz erholt haben, mischen sich unter das Potpourri der Nationen. Die Einheimischen, die sich widerwillig durch die menschengefüllte Straße zwängen, leben in einer vollkommen anderen Welt.
Das in der Fremde sein ist neben dem Alkohol die zweite Droge. Es ist ein Cocktail aus Stolz und Angst vor der eigenen Courage, der die Moleküle zum tanzen bringt.
Die Musik übertönt ein Wirrwar der Sprachen und Akzente. Je später der Abend, desto fleißiger üben sich die einen im Französischsprechen, der Alkohol hat ihnen die Zunge gelockert. Doch in jeder Ecke bilden sich auch nationale Gruppierungen, denn auf der Muttersprache lallte es sich doch am besten.
Kulturelle Begegnung heißt hier meist Körperkontakt. Jeder findet sich seine Bezugsperson für die nächsten Monate, mit der er trinken, flirten, die Freiheit genießen und die Daheimgebliebenen betrügen kann.
Es gibt einen ganz bestimmten Typ Frau, nicht besonders schön, nicht hässlich, eigentlich unauffällig, der hier plötzlich aufdreht, feiert und flirtet als ob es kein Morgen mehr gäbe.
Alle haben eine superjeile Zick, von der wir noch in 40 Jahren noch singen werden. Alles ist unbeschwert, alles ist einfach, alles ist konsequenzenlos.
Franzosen sieht man kaum, einzig ein paar Nostalgiker, die sich von ihrer Post-Erasmusdepression nie ganz erholt haben, mischen sich unter das Potpourri der Nationen. Die Einheimischen, die sich widerwillig durch die menschengefüllte Straße zwängen, leben in einer vollkommen anderen Welt.
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