Can we?

Die Vereinigten Staaten haben gewählt und sie haben uns überrascht. Gerade hatten wir uns eingenistet in unseren Vorurteilen über ein Amerika der Gotteskämpfer, Fanatiker, engstirnigen Rassisten. Change has come to America! Nichts beweist dies eindrücklicher als die vielen Fotos von weinenden afroamerikanischen Damen vor Wahllokalen. Allein für diese Tränen hat sich der Sieg gelohnt.
Barack Obama ist in diesem Wahlkampf von einem Unbekannten zum weltweiten Symbol der Hoffnung emporgestiegen: Für die Amerikaner – sie hoffen frischen Wind in Washington, auf soziale Sicherheit und die Heimkehr ihrer Söhne von der Front, aber auch für die restliche Welt. Überall ersehnen Menschen ein friedliches Amerika, ein gemäßigtes Amerika, ein Amerika zu dem es sich aufschauen, von dem es sich wieder träumen lässt.
Aber wie viel haben all diese Hoffnungen mit dem echten Barack Obama zu tun? Mit den Möglichkeiten, die sich ihm in Washington bieten? Darüber wagt zurzeit kaum jemand eine Prognose. Große Hoffungen bieten viel Raum für große Enttäuschungen. Gerade angesichts weltweiter Naturkatastrophen, lodernder Krisenherde und dem Kollaps des Finanzsystems haftet dieser Zuversicht ohnehin etwas Weltfremdes, Eskapistisches an.
Noch eines hat dieser Wahlkampf gezeigt: wir sind endgültig im elektronischen Zeitalter angelangt. Obama wurde nicht gewählt auf Grund eines konkreten Programms. Er wurde gewählt auf Grund eines Gefühls der Sympathie, auf Grund seines Charismas, das sich 24 Stunden am Tag weltweit auf allen Kanälen – vor allem aber über youtube – in einer unaufhaltbaren Flut von Flimmerbildern verbreitete. Die globale Obamania ist vor allem ein mediales Phänomen und das Vertrauen in den neuen Präsidenten gebaut auf einem unbeirrbaren Vertrauen in die Telegenität.
Die Wähler haben entschieden – das Amerika der Ära Bush ist passé! Wie wird das Amerika der Ära Obama aussehen?
Barack Obama ist in diesem Wahlkampf von einem Unbekannten zum weltweiten Symbol der Hoffnung emporgestiegen: Für die Amerikaner – sie hoffen frischen Wind in Washington, auf soziale Sicherheit und die Heimkehr ihrer Söhne von der Front, aber auch für die restliche Welt. Überall ersehnen Menschen ein friedliches Amerika, ein gemäßigtes Amerika, ein Amerika zu dem es sich aufschauen, von dem es sich wieder träumen lässt.
Aber wie viel haben all diese Hoffnungen mit dem echten Barack Obama zu tun? Mit den Möglichkeiten, die sich ihm in Washington bieten? Darüber wagt zurzeit kaum jemand eine Prognose. Große Hoffungen bieten viel Raum für große Enttäuschungen. Gerade angesichts weltweiter Naturkatastrophen, lodernder Krisenherde und dem Kollaps des Finanzsystems haftet dieser Zuversicht ohnehin etwas Weltfremdes, Eskapistisches an.
Noch eines hat dieser Wahlkampf gezeigt: wir sind endgültig im elektronischen Zeitalter angelangt. Obama wurde nicht gewählt auf Grund eines konkreten Programms. Er wurde gewählt auf Grund eines Gefühls der Sympathie, auf Grund seines Charismas, das sich 24 Stunden am Tag weltweit auf allen Kanälen – vor allem aber über youtube – in einer unaufhaltbaren Flut von Flimmerbildern verbreitete. Die globale Obamania ist vor allem ein mediales Phänomen und das Vertrauen in den neuen Präsidenten gebaut auf einem unbeirrbaren Vertrauen in die Telegenität.
Die Wähler haben entschieden – das Amerika der Ära Bush ist passé! Wie wird das Amerika der Ära Obama aussehen?
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