La tempête

Veröffentlicht auf von Jojo Heinz

Samstag morgen. Durch die unzulängliche Isolierung meiner vier Wände weht der Wind. Da draußen aber tobt ein Orkan. Heute ist niemand nirgendwo sicher. Ich versuche zu schlafen, aber es zischt, pfeift, poltert zu laut. Meine Ohren mit Wachs zu versiegeln wage ich nicht. Eine teuflische Stimme flüstert mir, ich könnte ein tödliches Finale verpassen. Zum Schutze der Fenster haben wir die Rollladen heruntergelassen, aber meine Neugier durchbricht den Schutzwall. Kein Mensch ist da draußen. Der Sturm hat die Straßen von Menschen leer gefegt. Was tun die anderen? Wahrscheinlich fällt der Schlaf allen schwer. Das Auge an den Schießschachten unserer warmen Wohnzimmer schauen wir dem Sturm beim Entwurzeln der Bäume zu.  

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Veröffentlicht in Archiv

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